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Knieverletzung: Kleine Verletzung, große Auswirkung - wo auch bei kleinen Verletzungen Vorsicht geboten ist!

Geschrieben von dogitude am 15. Mai 2009 | Abgelegt unter Verletzungen

Es gibt Hunde, die scheinen ein Gen dafür zu haben, ständig irgendwo gegen zu laufen. Aber auch Hunde die nicht dazu neigen, bekommen ab und an mal eine kleinere Verletzung oder Schramme ab. Die Rede ist hier nicht von großen ernsthaften Verletzungen, mit denen man immer zum Tierarzt sollte, sondern den kleineren Schrammen, bei denen sich die Frage stellt: Wie schlimm ist es? Muss ich schon zum Tierarzt oder heilt das auch so?
Die meisten Hundehalter reagieren bei der ersten Schramme noch etwas vorsichtiger und fahren sicherheitshalber lieber einmal zu oft zum Tierarzt, doch schon die zweite oder dritte wird kurz beäugt, zuhause desinfiziert und gut.
Es gibt jedoch ein paar Stellen, an denen man auch kleine Verletzungen dem Tierarzt vorstellen sollte. Vor allem an Stellen, die empfindlich sind oder sich leicht entzünden können, wie z.B. nah an den Augen oder am Anus und an Stellen, die viel Bewegung ausgesetzt sind.

Ein Beispiel für letzteres ist eine ca. 2-3 cm große Platzwunde am Knie. Bei gestrecktem Bein ist sie fast genau auf dem Knie, bei geknicktem Bein deutlich darunter. Das heißt, dass sich die Haut an dieser Stelle viel bewegt.

Wunde am Knie

Die Wunde wurde aufgrund der großen Beweglichkeit der Stelle mit 5 sehr dicht gesetzten Klammern geklammert. (Die geklammerte Wunde wurde mit Silberspray desinfiziert, daher der silberne Schimmer.)

Stark vergrößerte Wunde

Stark vergrößerte Wunde

Aufgrund der ungünstigen Lage werden die Klammern erst nach 14 Tagen rausgenommen. Für die 14 Tage besteht Leinenpflicht für den Hund. Er sollte nicht mehr als 30 Minuten am Tag langsam an der Leine geführt werden. Aber zu wenig Bewegung ist auch nicht gut, da sonst die Lymphflüssigkeit nicht so gut abgepumpt werden kann.

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